Echeverien sind Sukkulenten.

Zimmerpflanzen verleihen unserem Zuhause Behaglichkeit und machen es erst so richtig gemütlich. Somit haben sie ihren Soll eigentlich schon erfüllt, wenn sie einfach nur schön aussehen. Im Idealfall sind sie auch noch pflegeleicht und nicht so leicht kleinzukriegen.

Tatsächlich ist schön aussehen aber nicht das Einzige was Sukkulenten können. Denn einige haben noch viel mehr drauf. Sie verbessern die Luftqualität in unseren 4 Wänden enorm. Und zu guter Letzt gibt es sogar ein paar Sukkulenten, die Heilkräfte haben.

Wenn ihr jetzt nur an die Aloe Vera denkt, tut ihr den anderen Sukkulenten unrecht. Denn auch andere Pflanzen wie der Dachwurz oder der Geldbaum wurden Jahrhundertelang für ihre Heilkräfte verehrt.

Im Folgenden zeige ich euch 7 Sukkulenten, deren Heilkräfte ihr für eure Gesundheit nutzen könnt. 

1. Aloe Vera

Heilkräfte sind typisch für die Aloe Vera.

Die Aloe Vera ist mittlerweile wohl eine der bekanntesten Heilpflanzen der Welt. Vor allem in der Naturkosmetik wird sie gegen unzählige Hautleiden und als Anti Aiging Booster eingesetzt. Angeblich hat sich bereits die wunderschöne Cleopatra täglich damit das Gesicht damit eingecremt. Das Gel hilft außerdem schmerzlindern und kühlend bei Sonnenbrand, Insektenstichen, Verbrennungen und hilft bei der Wundheilung.

Aufgrund seiner antiseptischen du entzündungshemmenden Wirkung, wird Aloe Vera auch bei Schuppenflechten, Neurodermitis und Ekzemen angewendet.

Mittlerweile gibt es sogar Aloe Vera Saft für die innere Schönheit. Da der Saft der Aloe Vera entzündungshemmend wirkt, kann er außerdem bei Magen- und Verdauungsproblemen getrunken werden.

So gewinnst du das Aloe Vera Gel aus der Pflanze

Wenn du eine Aloe Vera Pflanze Zuhause hast, kannst du immer auf frisches Gel zurückgreifen. Bei einer Verletzungen oder Sonnenbrand kannst du einfach eines der älteren Blätter abschneiden. Stelle es anschließend für einige Zeit aufrecht in ein Glas. Dadurch trennt sich das wertvolle Gel von dem unerwünschten gelben Saft. Anschließend kannst du die Blätter schälen und das Wassergewebe pürieren, sodass ein homogenes Gel entsteht.

Wenn es schnell gehen muss, kannst du das Gel auch mit einem scharfen Messer herauslösen. Entferne das gelbliche Aloin, das direkt unter der Blatthaus liegt, gründlich. Denn es kann die Haut reizen. Das herausgelöste Gel kannst du direkt auf die Wunde oder den Stich geben.

Günstiger und frischer bekommst du den heilsamen Aloe Vera Saft nirgends.

Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du die Aloe Vera richtig pflegen und vermehren kannst.

2. Dachwurz

Dachwurze sind Heilpflanzen.

Der Dachwurz ist heutzutage als Nutz- und Heilpflanze gänzlich unbekannt. Im Mittelalter war er dahingegen eine beliebte Pflanze fürs Dach. Denn er galt als Blitzableiter, wodurch er auch seinen Spitznamen Donnerwurz bekam. Karl der Große verabschiedete sogar das Gesetz, dass jeder Haushalt einen Donnerwurz zum Schutz vor Blitzen auf dem Dach pflanzen müsse.

Zudem wurden dem Dachwurz magische Kräfte nachgesagt. Früher war er außerdem als „Aloe Vera des Nordens“ bekannt. Der Saft des Dachwurzes ist kühlend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Außerdem beschleunigt er die Wundheilung.

Alles Eigenschaften, die man auch dem Gel der Aloe Vera zuschreibt. 

Vor allem der bekannte Dr. Kneip war ein großer Fan dieser Sukkulente. Er brühte aus den Blättern einen Tee und behandelte damit seine Patienten. Vor allem gegen Übelkeit, bei Magengeschwüren und zur Blutreinigung erzielte er damit große Erfolge.

Zur Linderung von Ohrenschmerzen und zur Bekämpfung von Warzen wird der Dachwurz bis heute eingesetzt.

Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du den Dachwurz richtig pflegen und vermehren kannst.

3. Geldbaum

Der Geldbaum ist eine Sukkulente mit Heilkräften.

Der Geldbaum ist eine weitere Sukkulente, die zwar viele zu Hause haben, aber nicht als Heilpflanze kennen oder gar nutzen. Ganz anders sieht es da in seiner Heimat Südafrika aus. Dort verwenden ihn vor allem ursprüngliche Volksstämme als Medizin für diverse Beschwerden und als Nahrungsmittel.

Die Wurzeln des Geldbaumes werden gerne als Gemüse gegessen und zu Eintöpfen verarbeitet. Die Blätter werden dahingegen in Milch ausgekocht. Der daraus entstandene Sud wird gegen Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. 

Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du den Geldbaum richtig pflegen und vermehren kannst.

4. Agave Americana

Die Agave Americana ist eine Heilpflanze.

Auch die Agave Americana ist eine mächtige Heilpflanze. Vor allem in ihrer Heimat Südafrika wird sie für viele Gebrechen und Krankheiten verabreicht.

Der Saft der Agave wirkt kühlend und abschwellend. So kann er bei Sonnenbrand oder Prellungen aufgetragen werden. Und auch bei Rheuma und entzündeten Gelenken kann die Agave Linderung bringen.

Aufgrund seiner antiseptischen Wirkung fördert er außerdem die schnelle Wundheilung. Der Agavensaft wird aber auch bei Darminfektionen und Parasiten verwendet und soll sogar bei Osteoporose helfen.

Agavensaft wird außerdem häufig als Mittel gegen Pilze und Warzen verwendet.

Da der Saft jedoch auch toxische Stoffe enthält, kann er nicht so unbedenklich wie die Aloe Vera im Hausgebrauch angewendet werden.

Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du die Agave Americana richtig pflegen und vermehren kannst.

5. Aloe Mitriformis

Aloe Mitriformis ist eine Pflanze die Heilkräfte hat.

Unter den Aloen ist nur die Aloe Vera als Heilpflanze bekannt. Manchmal hab ich das Gefühl, dass sie auch die einzig bekannte Zimmerpflanze der Familie ist. Fakt ist, nicht alle Aloen sind Heilpflanzen. Einige sind sogar giftig für Menschen.

Die Aloe Mitriformis wird allerdings komaplett unterschätzt, denn sie ist ähnlich wirkungsvoll wie ihre bekannte Schwester. Aus ihren Blättern kann, genauso wie bei der Aloe Vera, ein entzündungshemmendes, antiseptisches Gel gewonnen werden. Es kann bei Hautkrankheiten, Sonnenbrand oder zur schnelleren Wundheilung verwendet werden.

Da es eine abschwellende Wirkung hat, ist es auch für die Behandlung von Verstauchungen und Prellungen hervorragend geeignet.

Das Geld kann einfach mit einem scharfen Messer aus den Blättern herausgeschält und direkt auf der betroffenen Stelle aufgetragen werden. 

Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du die Aloe Mitriformis richtig pflegen und vermehren kannst.

6. Königin der Nacht

Der Kaktus Königin der Nacht.

Die Königin der Nacht hat volkstümlich eine große Bedeutung. Im Fokus standen die Behandlung von Rheuma, Herzbeschwerden und inneren Blutungen.

Zur Behandlung nach einem Herzinfarkt oder von Herzrhythmusstörungen wurde eine Tinktur aus der Pflanze gewonnen und regelmäßig verabreicht. Bei rheumatischen Beschwerden wurde der Saft als hautreizendes und ableitendes Mittel auf die schmerzenden Stellen aufgetragen. Bei Inneren Beschwerden wurde aus den Blüten und Sprossen eine Art Tee gekocht.

Heutzutage findet die Königin der Nacht vor allem in der Homöopathie Verwendung. Sie wird bei Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Periodenbeschwerden und sonstigen krampfartigen Schmerzen verabreicht.

Es ist allerdings nicht so einfach, selbst Zuhause ein Heilmittel aus dem Kaktus zu gewinnen.

 Im Pflanzenportrait erfährst du, wie du die Königin der Nacht richtig pflegen und vermehren kannst.

7. Yucca Palme

Yucca Palmen haben Heilkräfte.

Die Yucca Palme hat eine lange Geschichte als Heilpflanze. Sie enthält Saponine, die entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. In der Vergangenheit wurde sie vor allem zur schnelleren Heilung von Schnitten und Kratzern und zur Behandlung von trockener Nagelhaut verwendet.

Viele Heiler und Kräuterkundige empfehlen, die Wurzeln etwa eine halbe Stunde lang zu kochen. Der Tee kann bei Schmerzen und entzündlichen Krankheiten wie Athritis Linderung verschaffen.  

Und auch wenn die Forschung nicht am Menschen erprobt wurde, haben Laborstudien gezeigt, dass die in der Yucca Palme enthaltenden Stoffe ähnliche Eigenschaften wie die Medikamente enthalten, die zur Behandlung von Gelenkschmerzen verwendet werden.

Nebenbei ist Yucca reich an Vitamin A, B und C. Zusätzlich liefert sie Kuper, Kalzium, Kalium, Ballaststoffe und Mangan in einer hohen Konzentration. Sie ist somit nicht nur eine Heilpflanze, sondern ein wahres, noch recht unentdecktes Superfood. Mal sehen, wann wir neben Quinoa, Goji-Beeren und Moringa erste Yucca-Produkte im Supermarkt finden. 

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