Feigen Cupcakes mit Agavendicksaft.

Zutaten für 12 Cupcakes:
Das Rezept für den Teig ist inspiriert von dem
Buch Törtchenzeit
(Törtchenzeit)
125 ml Malzbier
125 g Butter
40 g Backkakaopulver
120 g Agavendicksaft
140 g Mehl
1 Ei
70 ml Buttermilch
1/2 TL Backpulver
12 Cupcakewrapper (hier kaufen)

Zutaten für das Topping:
300 g Ziegenfrischkäse
50 g weiche Butter
2 EL dunkler Honig (ca. 60 g)
3 Feigen
Ein paar gehackte Walnüsse

Sonstiges:
Sterntülle (hier kaufen)
Servierbrett (hier kaufen)
oder Etagere (hier kaufen)


 

Schritt für Schritt Anleitung

Zubereitung des Teiges

Heize den Ofen zu Beginn 175 Grad Umluft vor.
Anschließend wird das Malzbier mit der Butter in einen Topf gegeben und bei mittlerer Hitze vollständig zum Schmelzen gebracht.
Den Agavendicksaft nun mit dem Kakao in einer Schüssel vermischen. Sobald die Butter geschmolzen ist, wird die Flüssigkeit in eine große Schüssel gegeben. Danach wird das Agavengemisch löffelweise untergemischt und mit einem Rührer vermengt, bis eine dünne, dunkelbraune Flüssigkeit entsteht.
Gib nun die Buttermilch in einen Behälter, füge die Eier hinzu, verquirle sie mit einer Gabel und gebe sie anschließend zu der Masse in der Schüssel.
Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen, löffelweise unter die Masse gegeben und mit dem Rührer vermischen. Der Teig ist danach ziemlich flüssig, also nicht wundern.
Die Cupcakewrapper werden nun zu 3/4 befüllt und anschließend für ca. 18 Minuten gebacken.
Achtung: Stäbchenprobe nicht vergessen! Nehme die Cupcakes anschließend aus dem Ofen und lasse sie vollständig abkühlen.

Zubereitung des Toppings

Schlage zuerst die Butter mit Honig auf und rühre den Ziegenfrischkäse unter. Während die Cupcakes abkühlen, solltest Du das Frosting kalt stellen.
Fülle nun das Frosting in einen Spritzbeutel mit Tülle (wir haben eine Sterntülle verwendet). Die Feigen vierteln und jeweils ein Viertel auf das Frosting geben. Zu guter Letzt kann man noch ein paar gehackte Walnüsse oben drauf platzieren.

Ziegenfrischkäse Cupcakes außerhalb der Feigen-Saison

Da Feigen im Herbst Saison haben, ist das Rezept perfekt für diese Jahreszeit. Der süße Schokoteig stellt einen tollen Kontrast zu dem eher herzhaften Ziegenfrischkäse-Topping dar. Allen, denen Cupcakes sonst meist zu süß sind, wird diese Variante mit Sicherheit richtig gut schmecken. Die Feigen runden, in Kombination mit dem süßen Honig und den leicht bitteren Walnüssen das Geschmackserlebnis perfekt ab. Die Feigen Cupcakes sehen wunderschön aus und erinnern durch die dunkelrote Frucht sofort an den Herbst.

Du kannst das Rezept aber natürlich auch leicht anpassen. Im Sommer kannst du die Feigen durch Aprikosen oder Himbeeren ersetzen.

Im Winter kannst du schokoladige und würzige Cupcakes mit Zimt, Nelken oder Kardamom servieren. Anstatt Feigen passen dazu dann Apfelstückchen.

Ich mach die Cupcakes vor allem gerne für Besuch. Die Kombination ist so ausgefallen, dass die meisten Leute sie noch nicht kennen. Bis jetzt waren außerdem alle hellauf begeistert.

Cupcakes: Noch mehr Tipps zum Rezept

Mehl: Ich habe für die Cupcakes ein ganz normales Weizenmehl Typ 405 verwendet. Das ist natürlich nicht gerade die gesündeste Variante. Aber hey – hier geht es ja auch ums Naschen und sich etwas gönnen. Und immerhin habe ich schon den Zucker gekillt.

Du kannst das Weizenmehl aber natürlich auch durch Dinkelmehl oder Vollkornmehl 1 zu 1 ersetzen. Wenn du Vollkornmehl verwendest, werden die Muffins weniger fluffig und etwas trockener.

Auch mit glutenfreiem Mehl (einfach 1 zu 1 ersetzen) klappen die Cupcakes laut einer Freundin hervorragend.

Walnüsse: Wenn du gegen Walnüsse allergisch bist, würde ich sie nicht einfach weglassen, sondern durch andere Nüsse ersetzen. Haselnüsse passen auch sehr gut oder Pistazien.

Stäbchenprobe: Da jeder Backofen ein wenig anders heizt, würde ich dir die Stäbchenprobe empfehlen. Dazu steckst du am Ende der Backzeit einen Schaschlikspieß in ein Muffin. Wenn kein Teig daran klebt, sind die Muffins fertig. Sonst solltest du sie noch ein paar Minuten weiterbacken.

Cupcakewrapper: Natürlich kannst du anstatt die Wrapper auch ein normales Muffinbackblech verwenden. Ich finde sie ganz hübsch, vor allem wenn Besuch kommt.

Agavendicksaft anstatt Zucker

In meiner Küche versuche ich, herkömmlichen Haushaltszucker zu vermeiden. Er ist einfach nur ungesund und es gibt mittlerweile tolle Alternativen. Ich bin ein großer Fan von Agavendicksaft. Er ist ähnlich wie Honig, kann aber besser erhitzt werden. Daher eignet er sich besser zum Backen von Teig. Außerdem hat er weniger Eigengeschmack. So schmeckt man am Ende kaum einen Unterschied zwischen einen Kuchen mit Agavendicksaft oder mit Zucker.

Da Agavendicksaft süßer als Zucker ist, braucht man außerdem nicht so viel davon. Zusätzlich hat er weniger Kalorien als weißer Zucker, was ja auch nicht schlecht ist.

Aber auch so ist Agavendicksaft deutlich gesünder als Zucker. Denn er enthält viel mehr gesunde Begleitstoffe wie Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Agavendicksaft ist ein Naturprodukt, das deutlich weniger verarbeitet wird wie Zucker. Es gibt daher eigentlich nur Vorteile, wenn man den Zucker durch Agavensaft ersetzt.

Agavendicksaft wird aus der Pflanze Agave gewonnen.

Wenn ihr noch Fragen zum Rezept habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich würd mich auch über einen Kommentar freuen, wenn ihr die Cupcakes ausprobiert habt. Lasst mich doch wissen, ob sie euch geschmeckt haben und ich mehr Rezepte auf meinem Blog teilen soll.

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